AVG im Dialog

Moderne Unternehmen in der heutigen Zeit sind mehr als nur Produzenten, Dienstleister und Arbeitgeber. Sie sehen sich als Teil der Gesellschaft und sind bereit, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und sich in den gesellschaftlichen Diskurs einzubringen.
Die AVG Köln versteht sich als ein Unternehmen, das Verantwortung für ihre Dienstleistungen übernimmt, das Sortieren, Aufbereiten, Recyceln, Verbrennen und Deponieren von Abfällen sowie die Erzeugung von Energie aus Abfall. Sie leistet damit einen wesentlichen Beitrag für die Gesellschaft. Sie betreibt aktiven Ressourcen-, und Umwelt- und Klimaschutz und leistet damit einen Beitrag zu einer nachhaltigen gesellschaftlichen Entwicklung.
Darüber hinaus betreibt sie eine intensive Öffentlichkeitsarbeit und lädt Kinder und Jugendliche wie auch die Bürgerinnen und Bürger zum Dialog ein.
Die AVG Köln engagiert sich für das kulturelle Leben im Stadtteil und unterstützt lokale Initiativen, die sich für ein gesellschaftliches Miteinander einsetzen.

Wissen für Erwachsene:

Über den Besucherdienst haben die Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit, sich mit den Dienstleistungen vertraut zu machen, die die AVG Köln und ihre Tochtergesellschaften für die Stadt Köln und ihre Einwohner erbringt. Besichtigungen geben Einblicke in den Arbeitsalltag und die Praxis der Abfallwirtschaft. Wichtig ist dabei der Dialog mit dem Bürger. Die AVG Köln stellt sich als Gesprächspartner den Fragen rund um die Abfallwirtschaft. Dabei legt sie großen Wert darauf, dies in dialogfähigen Kleingruppen bis maximal 25 Personen anzubieten.
Im Umweltführer „Natur erleben und Umweltbildung in Köln“, den das Umwelt- und Verbraucherschutzamt der Stadt Köln ist die AVG Köln entsprechend vertreten.


Fortbildung für Pädagogen

Da die AVG Köln als umweltpädagogischer Lernort anerkannt ist, legt sie großen Wert auf eine sach- und fachgerechte Vermittlung von Inhalten. Über das Kölner Bildungsportal www.bildung.koeln.de bietet die AVG Köln daher Fortbildungsseminare für Lehrkräfte an.
Wir vermitteln Lehrkräften Hintergrundinformationen über den gesetzlichen Rahmen der Abfallwirtschaft. Wir stellen die Verwertungs- und Beseitigungsanlagen der AVG vor und erläutern die ökologischen Ziele, die wir mit unserem Tun verfolgen: Schonung der natürlichen Ressourcen, Umwelt- und Klimaschutz.
An dieses Seminar lehnt sich ein Fortbildungsprogramm für Erzieherinnen und Erzieher. Sie sollen sich im Vorfeld einer Besichtigung der Restmüllverbrennungsanlage mit den Vorschulkindern mit den Einrichtungen der AVG Köln vertraut machen und inhaltlich vorbereiten können.

Wissen für Kinder und Jugendliche:

Kinder sind die Erwachsenen von morgen. Daher legt die AVG Köln großen Wert auf ein altersgerechtes Informationsangebot. Damit lassen sich die Lehrinhalte an den Schulen sehr gut ergänzen. Die Kinder erleben die Verarbeitung des Abfalls mit eigenen Augen. Die erläuternden Hinweise hierzu vertiefen die Eindrücke.
Ziel ist es, in Verbindung mit dem Fortbildungsangebot an Pädagogen eine nachhaltige Wissensvermittlung zu ermöglichen.

Stipendien für TH Köln

Die AVG Köln hat mit der Unterstützung der Grundschule Nesselrodestraße in Nippes und der Max-Ernst-Gesamtschule in Ehrenfeld bereits gezeigt, dass ihr die Nachwuchsförderung ein wichtiges Anliegen ist. Jetzt weitet sie ihr Engagement auch auf den universitären Bereich aus. Im Rahmen ihrer Aktivitäten rund um das Jubiläumsjahr schloss sie Anfang August 2018 eine Vereinbarung mit der Technischen Hochschule Köln, zwei Studenten aus den Bereichen Maschinenbau, Anlagen-, Energie- und Verfahrenstechnik, Elektrische Energietechnik und Erneuerbare Energie mit einem Stipendium zu unterstützen. Die Zusammenarbeit findet im Rahmen des Deutschland-Stipendiums statt, einer Einrichtung des Bundesbildungsministeriums.


Industrie als Partner

Die AVG Köln macht sich für den Industriestandort Deutschland stark und unterstützt eine Initiative der IHK zur Industrieakzeptanz.
Die Industrie hat in Deutschland wie auch anderswo in der Regel noch immer ein schlechtes Image, oftmals zu Unrecht. Denn viele Industrieunternehmen leisten einen wichtigen Beitrag für unsere Volkswirtschaft und sorgen als Arbeitgeber für das Ein- und Auskommen vieler Bürgerinnen und Bürger in unserem Land. Und immer mehr Unternehmen engagieren sich darüber hinaus auch in ihrem gesellschaftlichen Umfeld, in dem sie soziale, sportliche oder karitative Einrichtungen unterstützen.
Eine Reihe von Industrie- und Handelskammern, darunter die Kölner, wollen daher versuchen, das Bild von der stinkenden, dreckmachenden und umweltschädlichen Industrie zu korrigieren und zurechtzurücken. Dazu haben sie eine Initiative gegründet, die unter dem Motto „InIduIstrie – Gemeinsam.Zukunft.Leben.“ agiert.
Ziel dieser Initiative ist es, der Öffentlichkeit die Industrie in ihrer direkten Nachbarschaft näher zu bringen. Die AVG Köln ist im April dieser Initiative beigetreten. Sie ist damit eines von mittlerweile über 150 Unternehmen aus der Region Köln, die die Aktion unterstützen und tragen.
Basis dieser Vereinbarung ist die so genannte Senefelder Erklärung. Darin heißt es unter anderem: „Die fast 4.600 Industrieunternehmen in der Wirtschaftsregion Köln stehen mit ihren 130.000 Beschäftigten für einen Umsatz von fast 58 Milliarden Euro. Damit sind sie ein unverzichtbarer Baustein der heimischen Wirtschaft, ein wichtiger Motor des Fortschritts und eine zentrale Stütze unseres Wohlstandes“. Und weiter heißt es: „Unter dem Leitmotto (siehe oben) werden wir Kräfte bündeln und bei Menschen für Industrie werben. Wir wollen den ökonomischen, ökologischen und sozialen Nutzen unserer Industrie sichtbar machen. Gemeinsam wollen wir erreichen, dass sowohl unsere Mitarbeiter als auch die Menschen in der Region zu Recht stolz auf das, was die Industrie vor Ort leistet.“
Die AVG Köln, zwar kein klassisches Industrieunternehmen, aber für die Industrie als Dienstleister tätig, macht bereits viel, um in der Öffentlichkeit für sich zu werben. Durch unseren Besucherdienst laden wir fast täglich eine interessierte Öffentlichkeit ein, um uns kennenzulernen. Wir zeigen, was wir hier tun und was wir können. Und wir stellen uns als Partner der Bürgerinnen und Bürger vor, der eine wichtige Aufgabe in der Daseinsvorsorge der Stadt Köln erfüllt.