AVG sorgt für die Nachtbeleuchtung des Kölner Doms
In der Nacht erstrahlt der Kölner Dom, das Wahrzeichen der Stadt Köln, besonders, wenn er von 220 Scheinwerfern ins rechte Licht gerückt wird.
Und wenn der Dom im Dunkeln bliebe, so fehlte etwas Entscheidendes im Kölner Rheinpanorama. Auch würde er seine Leuchtturm- und Navgationsfunktion für viele Kölner, vor allem aber für die rund 6 Millionen Touristen jährlich einbüßen. Doch jahrelang war es so, dass der Dom nachts dunkel blieb. Der Stadt fehlten die finanziellen Mittel. Erst durch private Initiative gelang es, den Dom durchgängig zu erhellen.
Seit dem 23. November 2011 sorgt die AVG Köln für die Nachtbeleuchtung. Für die nächsten drei Jahre bleibt der Kölner Dom tags und nachts weithin sichtbar. Für die AVG Köln ist dies ein besonderes Engagement.
Licht für den Dom aus Müll
Denn die AVG Köln ist nicht nur Betreiber der Restmüllverbrennungsanlage und damit für die Entsorgung des Kölner Abfalls zuständig, sondern sie ist auch Energieversorger. Denn aus dem Abfall der Kölner Bürgerinnen und Bürger wie auch der Gewerbebetriebe erzeugt die AVG Strom und Dampf. Das heißt, sie nutzt die bei der Verbrennung des Abfall entstehende Wärme zur Energieerzeugung. Diese Energie speist sie in das kommunale Netz ein, aus dem dann die Scheinwerfer versorgt werden, die den Kölner Dom erstrahlen lassen.
Kurz gesagt: Aus dem Kölner Abfall wird Energie, die dazu benutzt wird, um den Kölner Dom zu beleuchten, der wiederum Kölnerinnen und Kölner wie auch Gäste erfreut und damit zurück zu den Menschen gelangt.

Bild 1: von links nach rechts: Andreas Freund (AVG Köln mbH), Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes (Stadt Köln), Dompropst Dr. h.c. Norbert Feldhoff (Kölner Dom), Bernhard Conin (Verein Leuchtendes Rheinpanorama e.V.) bei der Auftaktveranstaltung am 23. November 2011.
Energie für eine mittelgroße Stadt
Die AVG produziert jedes Jahr rund 350 Millionen Kilowattstunden Energie. Damit lassen sich rund 250.000 Menschen mit Strom versorgen. Davon gehen nun rund 120.000 Kilowattstunden im Jahr für die Nachtbeleuchtung des Kölner Doms ab. Es bleibt somit noch genug für die Kölner Bürger übrig.
Besonders erfreulich ist, dass die in der Restmüllverbrennungsanlage Köln erzeugte Energie besonders umweltfreundlich und klimafreundlich ist. Sie ist sauber, denn die Abluft aus dem Kamin der Anlage ist reiner als die Kölner Luft. Und durch den großen Anteil erneuerbarer Energieträger im Abfall und die Einsparung fossiler Brennstoffe andernorts erspart die Restmüllverbrennungsanlage der Stadt Köln jährlich mehr als 100.000 Tonnen Kohlendioxid ein.
Also ein rundum saubere Sache.