Baumischabfall

Anlagenbeschreibung

Baustellenabfall-Aufbereitungsanlage



Ressourcenschonende Baustoffgewinnung

Die AVG Ressourcen betreibt am Standort Köln-Heumar eine Aufbereitungsanlage für gemischte Baustellenabfälle.
Die zu den modernsten Recyclinganlagen im Kölner Raum zählenden Anlagen der AVG Ressourcen tragen dem Kölner Abfallwirtschaftskonzept gemäß dem Grundsatz „Verwertung vor Beseitigung" Rechnung.
Ziel der AVG Ressourcen ist es, die im Baustellenabfall enthaltenen Wertstoffe zu separieren, um sie der Wiederverwertung zuzuführen, Störstoffe aus dem Abfall auszusortieren und sie ordnungsgemäß zu entsorgen.
Die AVG Ressourcen übernimmt Abfälle aus Bereichen des Handwerks, der Industrie und des Handels sowie aus den privaten Haushalten. Die angelieferten Baustellenabfälle, hierzu gehören Beton, Steine, Sand, Schotter, Bitumenasphaltdecken sowie Erde, entstehen bei Arbeiten an Bauwerken oder beim Straßenaufbruch.


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Diese Abfälle werden im Gemisch mit Glas, Keramik, Metall, Holz, Pappe, Papier, Isoliermaterial, Kunststoffen und Folien oder in entsprechend reiner Form als Bauschutt angenommen.
Mit geschulter Hand sortiert, aufbereitet mithilfe des speziellen Know-how der AVG Ressourcen und unterstützt durch modernste Anlagentechnik, schließt sich hier der Wirtschaftskreislauf für Sekundärrohstoffe.
Zuerst muss die Annahme durch Erfassung des Gewichts und Beurteilung der Abfälle erfolgen. Im Hinblick auf die Qualität des Endprodukts wird die Übereinstimmung der Anlieferung auf Basis der Annahmebedingungen festgestellt.

Alle Anlieferungen werden nach dem Stichprobenverfahren der AVG-Ressourcen einer Volluntersuchung (Ermittlung der einzelnen Fraktionen) unterzogen. Dies gilt besonders für Erst- oder Probeanlieferungen. Die Ergebnisse werden dokumentiert und dienen der Qualitätssicherung der AVG Ressourcen-Produkte.
Sperrige Wertstoffe werden zunächst in der Vorsortierung separiert. Nicht stofflich verwertbare Abfälle werden zur thermischen Energieverwertung (Strom und Fernwärme) aufbereitet.
Es schließt sich ein maschineller Sortierprozess an, an dessen Ende mineralische Produkte stehen, die ihren Einsatz im Straßenbau oder bei Rekultivierungsmaßnahmen im Deponiebau finden. Ebenso werden die übrigen Wertstoffe wie z. B. Holz, Metall, Papier, Pappe, Kunststoff und Folien in geeigneter Form in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt.