Gewerbeabfall

Anlagenbeschreibung

Gewerbeabfall-Aufbereitungsanlage
Gewinnung von Sekundärrohstoffen


Die AVG Ressourcen GmbH betreibt seit 1995 an den Standorten Köln-Niehl und Köln-Heumar Aufbereitungsanlagen für Gewerbeabfälle. Die Anlagen der AVG Ressourcen GmbH gehören zu den größten und modernsten Recyclinganlagen im Kölner Raum. Sie sind weit über das Kölner Einzugsgebiet hinaus bekannt.

Die Anlagen der AVG Ressourcen sind wichtige Bausteine des Abfallwirtschaftskonzeptes. Sie tragen dem Grundsatz „Verwertung vor Beseitigung" in besonderem Maße Rechnung. Die AVG Ressourcen übernimmt Abfälle aus Bereichen des Handwerks, der Industrie und des Handels sowie aus den privaten Haushalten. Diese Abfälle werden als Gemisch mit Papier, Pappe, Metall, Holz, Kabel- und Faserresten, Hartschaum, Glas, Gummi, Kunststoffen und Folien oder aber auch in reiner Form angenommen.

Modernste Anlagentechnik, geschulte Handarbeit und das spezielle Know-how der AVG Ressourcen sorgen dafür, dass die wiederverwertbaren Stoffe herausgesammelt und als Sekundärrohstoffe wieder in Produktionsprozesse zurückgeführt werden können.


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Erste Anlaufstelle bei der AVG Ressourcen GmbH ist die vollelektronische Waage mit Erfassung des Gewichtes der Lieferung. Es erfolgt eine im Hinblick auf die Qualität des Endprodukts wichtige und umfangreiche Annahme. Die Übereinstimmung der Kundenangaben zur Abfallart und Zusammensetzung der Anlieferungen wird gemeinsam mit dem Annahmepersonal auf Basis der Annahmebedingungen der AVG Ressourcen festgestellt.

Bei der Erst- oder Probeanlieferung sowie nach der Auswahl durch das Stichprobenverfahren der AVG Ressourcen werden alle Anlieferungen systematisch einer Volluntersuchung unterzogen. Dabei wird die genaue Zusammensetzung der Wertstoffanlieferung erfasst und dokumentiert.

Mit maschineller Hilfe (Bagger/Radlader) erfolgt eine Trennung in Material mit hohem Wertstoffanteil für die manuelle Sortierung zur stofflichen Verwertung, Material für die Aufbereitung zur thermischen Energieverwertung (Strom und Fernwärme) und Reststoffe zur ordnungsgemäßen Beseitigung.

In einer Siebtrommel wird das Material in mehrere Fraktionen getrennt und der Lesestation zugeführt. Hier werden per Hand die verwertbaren Materialien sowie die Störstoffe aussortiert. Die fachgerechte Entsorgung der Störstoffe ist hiermit sichergestellt.

Am Ende des gesamten Prozesses sind Sekundärrohstoffe mit hoher Qualität entstanden. Stoffe wie Holz, Papier, Metall, Pappe, Kunststoff und Folie werden der weiterverarbeitenden Industrie zugeführt und damit wieder in den Wirtschaftskreislauf eingebracht.