Energieerzeugung

Ziel der thermischen Verwertung des Abfalls ist die Energiegewinnung. Dazu steht in der Anlage eine Turbinen-/ Generatoreinheit (Leistung: 56 MW) zur Verfügung. Sie arbeitet nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung.

Mit der bei der Verbrennung entstehenden Hitze wird aus vorgewärmtem Wasser Wasserdampf erzeugt. Der Dampf, rund 400 °C heiß, strömt mit einem Druck von 40 bar auf die Turbine. Dadurch drehen sich die Turbinenschaufeln und treiben den nachgeschalteten Generator an. Es entsteht Strom. Durch eine Auslassöffnung an der Turbine kann Dampf ausgekoppelt und direkt genutzt werden.

Hier wird deutlich mehr Energie zur Verfügung gestellt, als die Restmüllverbrennungsanlage selbst und die anderen Anlagen und Gebäude auf dem Betriebsgelände benötigen.

Deshalb kann die Restmüllverbrennungsanlage Strom und Dampf an den Kölner Energieversorger RheinEnergie AG abgeben und berechnen. Die Energiemenge reicht aus, um rund 100.000 Haushalte – 20 bis 25 % der Einwohner Kölns – zu versorgen.

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