Der Aufsichtsrat der AVG Köln hat am 18. Dezember 2025 Sandra Schneeloch einstimmig zur neuen Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt. Die 44-jährige Bänkerin und Unternehmensberaterin sitzt für Bündnis 90/die Grünen im Kölner Stadtrat und ist zudem Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft Wirtschaft und Finanzen. Sie folgt auf Gerhard Brust. Er stand die letzten fünf Jahre lang dem AVG-Aufsichtsrat vor. Ebenfalls einstimmig wurde Stephan Krings, Geschäftsführer des AVG-Gesellschafters REMONDIS GmbH & Co KG abermals zum stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt.
Nach der Kommunalwahl wurden insgesamt acht Mitglieder von der Stadt Köln neu in den Aufsichtsrat entsandt: Johannes-Werner Marx und Kristian Beara von der CDU, Ayfer Sefim und Lukas Lorenz von der SPD, Dr. Denise Abé, Patrick Kloß und Sandra Schneeloch von Bündnis 90/Die Grünen sowie Uwe Hass von Die Linke. Für REMONDIS, privater Anteilseigner der AVG Köln, sitzen Guido Hanning und Nicolas Müller neu im Gremium.
„Wir gratulieren herzlich zur Wahl des Vorsitzes und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit dem gesamten Gremium“, betont Andreas Freund, Sprecher der Geschäftsführung der AVG.
AVG Köln
Die AVG Köln als mittelständisches Unternehmen der Kölner Abfallwirtschaft betreibt seit 1998 die Restmüllverbrennungsanlage Köln, in der der gesamte Kölner Resthausmüll, nicht verwertbare Reste des Sperrmülls sowie Sortierreste von Gewerbe- und Baustellenabfällen verbrannt werden. Darüber hinaus ist sie Betreiber der Deponie Vereinigte Ville in Erftstadt/Liblar. Über ihre Tochtergesellschaften AVG Ressourcen und AVG Kompostierung managt die AVG Köln die Verarbeitung von Baustellen-, Gewerbe- und Bioabfällen. Neben den Entsorgungsdienstleistungen produziert die AVG Köln Energie aus Abfall, die ausreicht, um ein Viertel der Kölner mit Strom zu versorgen.